Juden und Perser
Persische Weltreich
Das Achämenidenreich




 

Die Entstehung grosser Kulturen Die Perser (Dokumentation-empfohlen)

 

Die Entstehung grosser Kulturen Die Perser 1-5 (deutsch)

Die Entstehung grosser Kulturen Die Perser 2-5 (deutsch)

Die Entstehung grosser Kulturen Die Perser 3-5 (deutsch)

Die Entstehung grosser Kulturen Die Perser 4-5 (deutsch)

Die Entstehung grosser Kulturen Die Perser 5-5 (deutsch)


Das Achämenidenreich 

(auch als Altpersisches Reich bezeichnet) war das erste persische Großreich, das sich im Verlauf der klassischen Antike über die Gebiete der heutigen Staaten Iran, Irak, Afghanistan, Usbekistan, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel und Ägypten erstreckte. Das Achämenidenreich expandierte erstmalig 550 v. Chr. unter Kyros II. durch die Annexion des Mederreiches.

Unter den Nachfolgern erfolgte die Fortsetzung bis zur späteren größten Ausdehnung, die ihren Höhepunkt um 500 v. Chr. erreichte und zu dieser Zeit auch Teile der Staaten Libyen, Griechenland, Bulgarien, Pakistan sowie Gebiete im Kaukasus, Sudan und Zentralasien umfasste. Im Jahr 330 v. Chr. beendete Alexander der Große die Herrschaft der Achämeniden. Der Name des Reiches leitet sich von der altpersischen Dynastie der Achämeniden ab. Diese ist nach dem Stammvater Achaimenes benannt, der die Perser von einem Siedlungsbereich in der Gegend um den Urmia-See in das später nach ihnen benannte Land Persis (heute Fars) geführt haben soll. Der Name Achaimenes ist die griechische Form des Namen Hachamanisch.


Das Achämenidenreich zu Zeit des Kyros

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In der Bibel ist das Bild der Perser positiv; hier erscheinen sie als Befreier der Juden und Förderer ihrer religiösen und kulturellen Bedürfnisse. Die historische Rolle, die dem Achämenidenreich in den 220 Jahren seiner Geschichte zukommt, ist jedoch viel bedeutender. So war in dieser Zeit zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der gesamte Vordere Orient unter einer Herrschaft vereint. Die Abhebung nach der epigraphischen Quellen ist die Behistun-Inschrift, die ein detaillierter Tatenbericht des Dareios I. ist. Daneben gibt es noch die Verwaltungsaufzeichnungen aus Persepolis, die einen lebendigen Eindruck des wirtschaftlichen, und alltäglichen Lebens in der Persis selbst geben. Die mit Abstand am besten erfasste und bekannteste Quellengruppe ist die der griechischen Geschichtsschreiber. Hier ist an erster Stelle Herodot zu nennen, der in seinen Historien eine umfassende Beschreibung von Gestalt und Geschichte des Achämenidenreiches gibt.

Unter Kyros II. und Kambyses II. war das Reich ein Gebilde, das auf der Personalunion des Perserkönigs mit der Krone anderer Königreiche (Medien, Babylon, später Ägypten) fußte. In anderen Reichsgebieten (z. B. Lydien) wurde das Königtum abgeschafft, die Strukturen blieben jedoch erhalten, und an Stelle der Herrscher trat ein persischer Statthalter. So kann kaum von einem einheitlichen Reich, sondern eher von einer Art Föderation altorientalischer Staaten gesprochen werden.

Die Verwaltungsstrukturen wurden gestützt von einer beispiellosen Infrastruktur, deren bekanntester Vertreter die Königsstraße ist. Die wichtigsten Verkehrswege wurden in ein festes Straßennetz ausgebaut, welches das gesamte Reich umspannte und auch die entlegensten Provinzen mit einander verband. Exemplarisch hierfür steht die Straße, die von Sardes nach Susa (eigentlich von Ephesos nach Persepolis) führte, und von dem griechischen Historiker Herodot ausführlich beschrieben wurde. Das Straßennetz war besonders für den Briefverkehr und den Handel förderlich. Entlang der Straßen gab es Herbergen, die für Boten auch frische Pferde bereitstellten. Darüber hinaus gab es in regelmäßigen Abständen Garnisonen, die die Sicherheit entlang des gesamten Straßennetzes gewährleisteten Seit Dareios I. gab es auch eine einheitliche Währung, den Dareikos. In königlichen Inschriften bezeichnete sich der Großkönig als „König der Könige“ und vertrat einen universellen Herrschaftsanspruch, indem er sich als „König der Länder und Völker“ bezeichnete.

    weitere Bilder

              Dareikos (Münzsystem)

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Darius gilt durch seine administrativen Maßnahmen zu Recht als der Schöpfer des persischen Weltreiches. Er reformiert das Verwaltungswesen, trennt zivile und militärische Ämter, schafft ein einheitliches Münzsystem, baut neue großzügige Straßen und Kanäle. Darunter die berühmte Königsstraße, von Sardes nach Susa 2.400km, und von Ägypten nach Zentralasien. Durch den Bau des Suezkanals werden die Schiff-Fahrt und der Handel erleichtert. Außerdem wird ein ausgeklügeltes Postsystem ins Leben gerufen.

 

Mit seiner Thronbesteigung begegnet er zahlreichen Aufständen im ganzen Reich. Nahezu alle unterworfenen Länder fallen ab. Nur auf die persischen Truppen gestützt, zerschlägt er alle Aufstände. Dabei verfährt er wie Kyrosh und behandelt die unterworfenen Völker mit großer Milde. Darius gilt durch seine administrativen Maßnahmen zu Recht als der Schöpfer des persischen Weltreiches.

So berichtet Herodot:

" Überall gibt es königliche Stationen und ganz ausgezeichnete Herbergen, und die ganze Straße führt durch bewohntes und sicheres Gebiet."

Weiter heißt es

"es gibt aber nichts Sterbliches, das schneller eintreffe als die Post [...] weder Schnee noch Regen, nicht Hitze , nicht Nacht hält sie davon ab, das einem Reiter vorgeschriebene Wegstück so schnell wie möglich zurückzulegen."

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Suezkanal

 

   

 

Der SuezKanal war sozusagen von der Natur vorgezeichnet, weil der Isthmus eine den Golf von Sues fortsetzende Bodensenkung ist, die an ihrer höchsten Stelle, bei El Gisr, nur 16 m über dem Meeresspiegel liegt. Der Durchstich dort wurde durch die bereits vorhandenen Gewässer, nämlich den Ballahsee, den Timsahsee und die Bitterseen, noch wesentlich erleichtert. Bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. wurde der Bau von Vorläufern des Bubastis-Kanals durch die beiden Herrscher Sethos I. und Ramses II. ausgeführt, die aber durch Vernachlässigung versandeten. Erst gegen Ende des 7. Jahrhundert v. Chr. legte Necho II. (616 bis 600 v. Chr.) die alte Trassenführung des Kanals wieder frei. Ihm sollte jedoch nicht mehr die Fertigstellung gelingen, die erst Dareios I. (521 bis 486 v. Chr.) mit einer zusätzlichen Streckenerweiterung bewerkstelligen konnte.


In den einzelnen Reichsteilen wurden die kulturellen Traditionen der Zeit vor der persischen Eroberung gewahrt. Die vorachämenidischen Strukturen blieben intakt, und die Ausübung örtlicher Traditionen, wie beispielsweise religiöse Kulthandlungen, wurden toleriert und zum Teil auch gefördert. Die bekanntesten Beispiele hierfür sind die Berichte aus der Bibel, die die Perser als milde und tolerante Herrscher auftreten lassen. Die Gesellschaftsordnung war allgemein in der Tradition orientalischer Despotien streng hierarchisch. Eine dauerhafte Betonung auf Beschäftigung freier und bezahlter Arbeiter ist vorzumerken. So sind die Paläste von Persepolis demonstrativ von freien Fachkräften aus allen Reichsteilen geschaffen worden, wohl auch um den Propagandaeffekt einer Reichseinheit zu erzielen. Erwähnenswert ist hier auch die Stellung der Frau, die im Achämenidenreich über weitgreifende Rechte verfügte.

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Die Rolle der Frau im Achämenidenreich

Von den Frauen der iranischen Aristokratie weiß man schon seit langem, dass sie mit weit reichenden Rechten und Privilegien ausgestattet wurden. Sie verfügten über beträchtliches Vermögen und Ländereien, die sie selbständig verwalten konnten. Von ihren großen politischen Einfluss wissen vor allem die griechischen Quellen zu berichten. So werden sie in Firdausis Werk (Shahnahmeh) abermals als tapfere Kriegerinnen gerühmt.

Aber auch die Frauen der unteren Schichten hatten eine außerordentlich hohe rechtliche Stellung, ganz im Gegensatz zu den antiken Römer und Griechen. Aus den zahlreichen neu entdeckten Dokumenten dieser Zeit (zum Teil Lohnabrechnungen u.s.w) weiß man, dass den Frauen gleicher Lohn wie den Männern zustand. So konnten sie auch in den Zahlreichen Manufakturen des Reiches leitende Positionen annehmen. Das Reich garantierte ein Mindestgehalt und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie während der Schwangerschaft und nach Gebuhrt als Unterstüzung.

Sicher ist, dass zumindest in den Gebieten des Reiches, die unmittelbar der Gewalt des Großkönigs unterstanden, Frauen in hohen Positionen bei gleicher Entlohnung wie bei Männern standen.

 

Eine Marineoffizierin namens Artemis, die wegen ihre logistische, technische und militärische Gabe zu Admiralin ernannt wurde ist weltberühmt. Ihr Name wurde später von Griechen als die Göttin der Jagd verwendet.

 

                                                             Artemis Admiralin                                                  Kriegerinen des persische Weltreicchs

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Kunst


     
Ziegeln aus dem Palast                       Persisches Goldarmband

In diesem Zusammenhang ist auch die Entwicklung der persischen Kunst jener Zeit zu verstehen. Das Relief ist die bekannteste Kunstform des Achämenidenreiches. Die Perser in der Frühzeit haben sich vor allem elamitischer Vorbilder bedient. nach der Expansion des Reiches kamen mesopotamische, kleinasiatische, griechische und ägyptische Einflüsse hinzu. So zeigen sich die Paläste aus der Zeit von und nach Dareios I. als Vermischung der verschiedenen Kunstformen der Kulturen des Reiches.Die Architektur ist vor allem durch die Palastbauten in Persepolis, Susa und Pasargadai bekannt. Es handelt sich um monumentale Anlagen, in denen sich viele architektonische und künstlerische Elemente aus allen Bereichen des Achämenidenreiches wieder finden.

Da der größte Teil des Achämenidenreiches noch ländlich geprägt war, war wie zu jedem Zeitpunkt im Altertum die Landwirtschaft die Grundlage der Wirtschaft. Es sind auch aus trockenen Gebieten Agrargebiete bekannt, die mit so genannten Qanaten bewässert wurden. Beim Qanaten handelt es sich um horizontale Brunnen, so genannte Freispiegelkanäle, die Trink- und Nutzwasser aus den Bergen beziehen, die zu einer traditionellen Form der Frischwasserförderung gehören. Trotz vereinzelter Aufstände wurde das persische Reich im Großen und Ganzen friedlich zusammengehalten.

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Zarathustrismus der Glaube der Achämeniden

Es gab im frühen Achämenidenreich keine einheitliche Religion. Vielmehr wurden die verschiedenen Religionen und Kulte der Völker anfangs toleriert, schon um deren Integration in das Reich zu erleichtern. Die Großkönige ab Dareios I. hingen dem Zarathustrismus an und förderten ihn. Auf den Inschriften der Großkönige ab 522 v. Chr. wird stets Ahura Mazda als oberste Gottheit angerufen. Sinnbild für die "positiven Kräfte" und für die Einheit des Menschen mit der Natur. Er gilt als Kämpfer für Gerechtigkeit und als unbesiegbar. Er ist der Beschützer der Menschen und ihr Begleiter auf dem Weg in das Licht.

Zu Beginn des 6. Jhdts. v. Chr. gründete der Prophet Zoroaster, auch als Zarathustra und unter anderen Namen bekannt, eine neue Religion, die auf dem Prinzip »Tue das Gute und hasse das Übel« beruhte. Er führte die Idee eines einzigen Gottes, Ahuramazda, des »gerechten Meisters der Gerechtigkeit« ein, der durch das reinigende Feuer und Wasser symbolisiert wurde, und seines Gegenspielers, des Erzdämons Ahriman, der alles Böse repräsentierte.

Charakteristisch für diese Religion waren ihre ethischen Belehrungen und ihre Toleranz gegenüber anderen Göttern und Glaubensüberzeugungen. Die iranische Religion lehrte, dass es Aufgabe des Menschen sei, für Gerechtigkeit und für das Gute zu kämpfen, und zwar sowohl durch ein wahrhaftiges und rechtes Verhalten als auch durch produktive Arbeit. Auf rituelle Reinheit wurde größter Wert gelegt, dagegen forderte man keine asketische Selbstverleugnung.


Ahura Mazda

Faravahar

The most powerful spiritual symbol of True Iranians


What "Faravahar" meant to the ancient Iranians who carved it on stones is that it represents Zartosht's principles of “Good Thoughts, Good Words and Good Deeds”.  Zartosht (Zarathustra), the greatest Iranian teacher and philosopher was a messenger of peace, good life, and eternal loveZartosht never assumed prophethood or said that he had been missioned to bring any message from God to human beings.  He recognized his God on the basis of knowledge and wisdom.  Zartosht believed that there is some kind of intelligence (Ahura Mazda) working its way through nature and based his philosophy on Good Deeds, Good Thoughts and Good Words.  

He united ancient Iranians into a way of life that guided them to glorious time of prosperity and happiness for centuries (Persian Empire).  Zartosht was a great Iranian spiritual leader of profound and lasting significance.   


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The significance of the Faravahar, true Iranian symbol
 

1. The figure inside is that of an old man, representing wisdom of age. 2. There are two wings in two sides of the picture, which have three main feathers. These main feathers indicate three symbols of "good thoughts, good words, and good deeds," which are at the same time the motive of flight and advancement. 3. The lower part of the Faravahar consists of three parts, representing "bad reflection, bad words and bad deeds" which causes misery and misfortune for human beings. 4. There are two loops at the two sides of the Faravahar, which represent positive forces and negative forces.  The former is directed toward the face and the latter is located at the back. This also indicates that we have to proceed toward the good and turn away from bad. 5. The ring in the center symbolizes the eternity of universe or the eternal nature of the soul. As a circle, it has no beginning and no end. 6. One of the hands points upwards, indicating that there is only one direction to choose in life and that is forward. The other hand holds a ring and some interpreters consider that as the ring of covenant and used in wedding ceremonies representing loyalty and faithfulness which is the basis of Zartosht's philosophy. This means when a true Iranian gives a promise, it is like a ring and it cannot be broken. 


Since, the ring of covenant which located in the center of the Faravahar's trunk is the symbol of the immortality of the spirit, it can be inferred that more human beings try to promote their own Faravahar, more their spirit will be elevated in the other world after they pass away. For that reason, ancient Iranians would never mourn at the death of their beloved ones, because they would believe that their spirit will be elevated to a higher level in the other world.  On the basis of one's Faravahar, everybody is responsible for his/her own deed.

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Die Verwaltung der Achämeniden

Das persische Imperium, das erste Indogermanische Reich der Geschichte, zählt zu den bestgeführten Staaten der Weltgeschichte. An dessen Spitze steht der König der Könige, König der Perser. Das Reich ist in 20 Satrapien (=Provinzen) unterteilt, die von persischen Adligen oder einheimischen Fürsten verwaltet werden. Jeder dieser Satrapien ist zu jährlichen Tributzahlungen und sonstigen Abgaben verpflichtet. Zur besseren Verwaltung sammeln die Perser die alten Gesetze der Völker und wenden diese in den einzelnen Ländern an. So empfinden auch die eroberten Gebiete, außer vielleicht Ägypten, die persische Herrschaft mehr als eine Schutz- und Ordnungsmacht als eine Unterdrückung. Dem Satrapen (=Statthalter) sind Generäle und Verwaltungsbeamte zur Seite gestellt, die nur dem Schah verpflichtet sind. Zudem existiert ein breites Netz von Horcher (genannt Ohren und Augen des Königs), die den König über die Verhältnisse im Land informieren. Um ihren hohen Gerechtigkeitsanspruch nach zu kommen, schaffen die Perser ein starkes Rechtssystem. Die Verwaltungsstruktur der Satrapen war noch Jahrhunderte später maßgebend und ist möglicherweise auch in die römische eingeflossen. Lange vor Entstehung des Islams und Christentums.

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Das Achämenidenreich
Cyrus Charter of Human Rights
Persepolis
Nouruz das Neujahrsfest
Die persische Könige
Perser und Skyten in Donau
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